Der Abstieg von der Schiara durch die Via Ferrata Màrmol

Monte Schiara, Dolomiten,Provinz Belluno, Italien

Monte Schiara, Dolomiten,Provinz Belluno, Italien

Monte Schiara, Dolomiten,Provinz Belluno, Italien

Monte Schiara, Dolomiten,Provinz Belluno, Italien

Monte Schiara, Dolomiten,Provinz Belluno, Italien

Monte Schiara, Dolomiten,Provinz Belluno, Italien

Bivacco del Màrmol, Monte Schiara, Dolomiten,Provinz Belluno, Italien

Blick auf Belluno vom Bivacco del Màrmol, Monte Schiara, Dolomiten,Provinz Belluno, Italien

Via Ferrata Màrmol, Monte Schiara, Dolomiten,Provinz Belluno, Italien

Via Ferrata Màrmol, Monte Schiara, Dolomiten,Provinz Belluno, Italien

Via Ferrata Màrmol, Monte Schiara, Dolomiten,Provinz Belluno, Italien

Via Ferrata Màrmol, Monte Schiara, Dolomiten,Provinz Belluno, Italien

Via Ferrata Màrmol, Monte Schiara, Dolomiten,Provinz Belluno, Italien

Via Ferrata Màrmol, Monte Schiara, Dolomiten,Provinz Belluno, Italien

Via Ferrata Màrmol, Monte Schiara, Dolomiten,Provinz Belluno, Italien

Via Ferrata Màrmol, Monte Schiara, Dolomiten,Provinz Belluno, Italien

Via Ferrata Màrmol, Monte Schiara, Dolomiten,Provinz Belluno, Italien

Via Ferrata Màrmol, Monte Schiara, Dolomiten,Provinz Belluno, Italien

Via Ferrata Màrmol, Monte Schiara, Dolomiten,Provinz Belluno, Italien

Rifugio 7° Alpini (1.502m), Dolomiten,Provinz Belluno, Italien

Das große Finale ein den Alpen

Mit dem Abstieg von der Schiara wartet auf den Venediggeher das große Alpenfinale in den Belluneser Dolomiten. Noch ein letztes Mal lässt sich die Bergwelt mit allen Sinnen erleben, danach folgen auf dem Weg bis Venedig nur noch die Hügel des Nevegal und die sommerlich warme Piave-Ebene. Allerdings stellt das Bewältigen der Via Ferrata Màrmol auch eine letzte Schlüsselstelle auf dem Traumpfad München - Venedig dar. Der als mittelschwer eingestufte Klettersteig verlangt Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, sowie auf Grund seiner Länge eine gute Kondition. Die Verwendung einer Klettersteigausrüstung ist unabdingbar und gutes Wetter Voraussetzung. Eine komplette Zu-Fuß-Umgehung der Schiara ist nicht ohne weiteres möglich, im Fall der Fälle muss man zum Rifugio Furio Binchet abzweigen und von dort mit dem Bus nach Belluno fahren. 

Nach einer nicht ganz unanstrengenden ersten Tageshälfte beginnt der gleichnamige Klettersteig bei der Schutzhütte Bivacco Màrmol (2.280m). Über rund 800 Höhenmeter führt dieser steil über Leitern und Klammern und an Drahtseilen entlang die Südflanke der Schiara zum Rifugio Settimo Alpini hinab. Es geht über schroffen Fels und Geröll, teilweise sehr ausgesetzte Stellen. Mal scheint man völlig vom Fels verschluckt; es wirkt fast, als wenn die Alpen, in denen man die letzten drei Wochen unterwegs war, einen nicht mehr hergeben wollten. An anderen Stellen öffnet sich dann der Blick und am Horizont lässt sich bereits das Mittelmeer erkennen und man bekommt eine erste Vorahnung, dass die Alpen tatsächlich in Kürze hinter einem liegen. 

Die Via Ferrata Màrmol erfordert sicherlich ein wenig Respekt vor der Aufgabe und vielleicht an der ein oder anderen Stelle auch etwas Mut. Bei guter und stabiler Wetterlage, mit der richtigen Vorbereitung, einer guten und sicheren Ausrüstung und ausreichend Proviant (vor allem Wasser!) muss man vor diesem Teilstück aber keine Angst haben. Auch wenn im Zweifel eher der sicherere Abstieg zum Rifugio Furio Binchet zu empfehlen ist, so ist die Via Ferrata Màrmol sicherlich ein toller Abschluss der Alpen auf dem Weg von München nach Venedig.